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Wer fit sein will, muss schwimmen gehen,
joggen, Gymnastik treiben. Beim Schach liegen die Dinge etwas
anders: obwohl körperliche Betätigung der Spielstärke
sicher nicht abträglich ist, muss vor allem der Kopf in Form
bleiben. Damit einem am Ende der Partie nicht die Puste ausgeht,
hat Bernd Rosen eine schnörkellose Aufgabensammlung rund um
die elementaren Endspielkenntnisse zusammengestellt. Dabei
vermittelt er in erster Linie typische Techniken und Motive.
Seltene Endspieltypen werden nur ansatzweise behandelt.
Jedes der fünfzehn Übungskapitel besteht aus einer
Reihe von Aufgaben, die gleich strukturiert sind. Die erste stellt
das jeweilige Thema vor, dann folgen sechs Aufgaben, die das Motiv
vertiefen, neun weitere schließen den behandelten Komplex
ab. Erst das Testkapitel zur Überprüfung des Gelernten
weicht davon ab.
Das Material hat Rosen als Trainer immer wieder in Übungsgruppen
eingesetzt, ergänzt und überarbeitet. Trainern bietet
das Buch neben sorgfältig ausgewähltem und
strukturiertem Material ein eigenes Kapitel mit Hinweisen zur
Unterrichtsgestaltung.
Im Vorwort bescheinigt Rosen den klassischen Lehrbüchern des
Endspiels von Awerbach, Chéron, Euwe und Keres, sie seien
entweder zu trocken oder zu ausführlich. Sein Buch ist dies
nicht. Aber die Mühe, die es erfordert, (schachlich) fit zu
sein, muss noch jeder selbst aufbringen. |